Dieses Messprinzip für den Massendurchfluss wird auch als Inline-Sensor-Messprinzip bezeichnet. Im Gegensatz zum Bypass-Messprinzip erfolgt die Messung hierbei direkt im durchströmenden Gasfluss.
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Die Geräte bestehen aus einem Metall-Grundkörper mit einer geraden Durchgangsbohrung. Zwei mit Edelstahl umhüllte Sensoren ragen in diese Bohrung hinein, ein Heizer und ein als Thermofühler ausgebildeter Sensor. Zwischen diesen beiden Sensoren wird ein konstanter Temperaturunterschied (ΔT) erzeugt.
Die für den Heizer benötigte Energie ist vom Massendurchfluss abhängig. Kings Gesetz über das Verhältnis von Massenstrom und Heizenergie kommt hier zur Anwendung. Das heißt je höher der Fluss ist, desto mehr Energie wird benötigt, um das gewählte ΔT konstant zu halten.
Der Druckverlust über den Messbereich des Instruments bei den Modellreihen D-6300 und D-6200 ist fast identisch mit dem eines geraden Rohres gleichen Durchmessers und somit fast vernachlässigbar. Um das Instrument jedoch unempfindlicher gegen Einlaufstörungen (Turbulenzen, Schweißnähte, Krümmer etc.) zu machen, werden spezielle Gitterscheiben eingesetzt, die einen gewissen Druckverlust erzeugen. Des Weiteren erzeugen die in den meisten Fällen verwendeten Klemmring-Verschraubungen einen zum Teil beträchtlichen Druckverlust.
Optional lässt sich der Druckverlust je nach Gerätetyp durch die Reduzierung der Gitterscheibenzahl und bei gleichzeitiger Verwendung einer Einlaufstrecke verringern. Zusätzlich empfehlen wir den Einsatz von Verschraubungen mit größtmöglichem Innendurchmesser.